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    Aktionen und Diskussionen an Ihrer Zeitung!

    Beitrag vom 11.11.15

    „Wer als freier Journalist an meiner Zeitung Probleme mit dem Honorar hat, kann mich jederzeit ansprechen“, verkündete kürzlich ein Geschäftsführer einer Tageszeitung, als das Thema Vergütungsregeln von einem DJV-Vertreter angesprochen wurde. Tatsächlich? Ist es wirklich so einfach? Was sind denn die Spielräume für Honorare an der Zeitung? Gibt es Kolleginnen und Kollegen, die andere Konditionen haben als der Rest? Was kann rausverhandelt werden? Und gibt es nicht doch die Möglichkeit, ein Verlagshaus auf den Weg zu Vergütungsregeln, fairen Honoraren und Vertragsbedingungen zu bringen?

    Die Interessensvertretungen der Freien an den Zeitungen, der DJV und die dju in ver.di, haben die Vergütungsregeln 2010 vereinbart, damit die Situation an den Zeitungen besser wird. Doch nichts verbessert sich, wenn nicht vor Ort um das Honorar und faire Vertragsbedingungen gerungen wird. Wie der erwähnte Geschäftsführer es selbst sagte, gibt es viel zu wenige Freie, die das Thema nachhaltig thematisieren. Die Gewerkschaften sind nur so stark wie ihre Mitglieder in den Häusern auftreten. Wer glaubt, dass sich etwas ändert, nur weil der DJV oder die dju einen Brief oder eine Pressemitteilung verfassen, irrt gewaltig.

    An den Medienhäusern, in denen sich in den letzten Jahren etwas bewegt hat, gab es immer eine engagierte Gruppe von Freien, die sich dann mit den festangestellten Kolleginnen und Kollegen zusammen, mit Hilfe von DJV und dju, in Gespräche mit Redaktion und vor allem Geschäftsführung begeben haben. Natürlich auch mit offenem Ausgang, weil es Erfolgsgarantien nicht geben kann.

    Kurz: Wenn Sie etwas an Ihrer Zeitung bewegen wollen, beginnen Sie mit der Organisation der Freien in einem kleinen Freien-Stammtisch, treffen Sie sich mit dem Betriebsrat und den örtlichen Vertretungen der Gewerkschaften, holen Sie Referenten aus den Gewerkschaftszentralen und bleiben Sie am Thema dran durch Mailinglisten oder Whatsapp-Gruppen für die Freien an Ihrer Zeitung. Voraussetzung dafür ist natürlich auch, dass Sie möglichst viele der Freien dazu bewegen, in die Gewerkschaft einzutreten, denn nur so kann effektive Hilfe und am Ende auch Rechtsschutz geleistet werden.