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  • Archiv für Dezember, 2010



    Und noch eine gute Nachricht: Madsack Heimatzeitungen wollen Vergütungsregeln umsetzen

    Beitrag vom 21.12.10

    Die Madsack Heimatzeitungen wollen die Vergütungsregeln umsetzen, so jedenfalls eine Aussage der Verlagsgeschäftsführung. Bei den Zeitungen handelt es sich um

    • die Calenberger Zeitung
    • die Nordhannoversche Zeitung
    • der Deister-Anzeiger
    • die Leine-Nachrichten
    • die Leine-Zeitung Garbsen/Seelze
    • die Leine-Zeitung Neustadt/Wunstorf
    • der Anzeiger Burgdorf/Uetze
    • der Anzeiger Lehrte/Sehnde

    Die Tagessätze von Pauschalisten sollen dem Vernehmen nach in Hinblick auf die Steigerungen durch die Vergütungsregeln von 100 Euro auf 110 Euro steigen.



    Die gute Nachricht: Verhandlungen abgeschlossen, Rheinpfalz setzt Vergütungsregeln um

    Beitrag vom 21.12.10

    Nach zahlreichen Verhandlungsrunden und Gesprächen, geführt von der Landesgeschäftsführerin des DJV-Landesverbandes Gisela Schmoldt, haben sich die Rheinpfalz und der DJV jetzt auf Vertragstexte für hauptberufliche freie Journalisten im Print und Bildbereich geeinigt. Dabei wurde vom Verlag die Geltung der Vergütungsregeln an Tageszeitungen, soweit sie bereits verbindliche Honorare vorsehen, anerkannt. Für Bildjournalisten wird die derzeit geltende Vergütungsordnung der Rheinpfalz zu Grunde gelegt. Für die Frage der Weiterverwertung von  Inhalten gelten ebenso die Vergütungsregeln. Vorbildlich war dabei das Zusammenwirken aller hauptberuflichen freien Journalisten im Haus. Auch im Bereich der Bildjournalisten organisierten sich die DJV-Bildjournalisten zusammen mit Bildjournalisten, die in Freelens organisiert sind. Text- und Bild-Freie traten zusammen auf – das galt auch für die Organisationen. Dem Verhandlungsergebnis stimmte daher auch Freelens zu.

    Das Beispiel Rheinpfalz zeigt: Freie sollten sich nicht zu schnell geschlagen geben. Mit guten Argumenten, geführt von Juristen oder anderen Gewerkschaftsvertretern mit entsprechender Verhandlungserfahrung, unterstützt durch die regionalen Journalistenorganisationen und kooperierende Fachverbände, lassen sich auch skeptische Verlagshäuser zur Umsetzung der Vergütungsregeln bewegen.  Eine wichtige Rolle spielte dabei auch eine gemeinsame Mailingliste der Freien, auf der über das Vorgehen und Inhalte diskutiert werden konnte. Am Ende war es aber ganz besonders die nachhaltige Verhandlung dieser Anliegen, die zum Erfolg geführt hat.

    An anderen Zeitungen waren und sind es die Vertreter der regionalen Journalistenorganisationen, die sich für die Umsetzung der Vergütungsregeln einsetzen, sowie die Betriebsräte der Gewerkschaften DJV und dju. Freie sollten sich aber nicht alleine auf Unterstützung von „Außen“ (bzw. „Innen“) verlassen, sondern sich auch selbst zusammenschließen, was – wie das Beispiel Rheinpfalz zeigt – dann auch zum Erfolg führen kann.


    Michael Hirschler



    Die schlechte Nachricht: Rauswurf wegen Einforderung Vergütungsregeln beim Ahlener Tageblatt

    Beitrag vom 21.12.10

    Ein freier Kollege hatte bei Lieferung eines Beitrags auf die Vergügungsregeln hingewiesen. Nur auf dieser Grundlage würde er den Beitrag zur Verfügung stellen. Die Zeitung druckte den Text und zahlte ein Honorar unterhalb der Vergütungsregeln. Als der freie Kollege den Differenzbetrag von sage und schreibe 11,42 Euro einforderte, hieß es: „Die Zusammenarbeit… ist beendet“.

    Die ausführliche Darstellung findet sich jetzt im Internetblog des freien Kollegen. Der DJV-Landesverband wird sich um den Fall kümmern: die Einhaltung der Vergütungsregeln ist keine persönliche Entscheidung eines Redakteurs, sondern wird vom geltenden Urhebervertragsrecht verlangt.



    Gemeinsame Vergütungsregeln: „Verlage wollen’s billig“

    Beitrag vom 05.12.10

    Was können Journalisten tun, damit die Landkarte der gemeinsamen Vergütungsregeln künftig mehr grüne als rote Häkchen zeigt? Das DJV-Medienmagazin <a href=“http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/stellungnahmen-und-meinungen/michael-hirschler-zu-gemeinsamen-verguetungsregeln.html“><em>journalist</em> sprach</a> mit Michael Hirschler, Referent beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV).