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  • Vergütungsregeln an Tageszeitungen – Ansprüche im Detail – Seminar per Internet am 23.6.

    Beitrag vom 03.06.11

    23.6. 11-12 Uhr: Vergütungsregeln an Tageszeitungen – Ansprüche im Detail, Durchsetzungsfragen (Hilfen durch DJV und dju in ver.di, Freiengruppen), Referent: Michael Hirschler, DJV (nur für Mitglieder von DJV und dju in verdi)

    Anmeldung unter www.journalistenwebinar.de




    Verhandeln für die Durchsetzung der Vergütungsregeln: Training per Internet am 29.6.

    Beitrag vom 03.06.11

    29.6. 11-12.30 Uhr: Vergütungsregeln an Tageszeitungen – wie durchsetzen? Tipps für das konkrete (Ver-)Handeln individuell und in Gruppen. Schwerpunkt: Verhandlungstraining. Referentin ist die Journalistin und Trainerin Constanze Hacke. Exklusiv für Mitglieder von DJV und dju in ver.di.

    Anmeldung über http://www.journalistenwebinar.de

    Hinweis: Das Training findet auch noch einmal am 28. 7. von 11-12.30 Uhr statt!




    Vergütungsverhandlungen für Freie an Tageszeitungen: Verleger verweigern höhere Fotohonorare

    Beitrag vom 03.06.11

    (DJV-Newsletter/Zö/HP) 3. Juni: In einer weiteren Verhandlungsrunde am 31. Mai hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverlage (BDZV) sich erneut nicht in der Lage gesehen, ein Angebot für angemessene Honorare für freie Fotojournalisten an Tageszeitungen vorzulegen. In den Verhandlungen geht es um gemeinsame Vergütungsregeln für Bildjournalisten an Tageszeitungen. Prozentual fordern DJV und dju denselben Satz wie im Textbereich. Sie begründen ihre Forderung mit der notwendigen Gleichbehandlung und der schwierigen finanziellen Lage der freien Fotografen. Der BDZV verweist dagegen darauf, dass die wirtschaftliche Situation der Tageszeitungsverlage eine deutliche Erhöhung der Honorarbudgets für Fotos nicht zulasse. Die Verhandlungen werden am 11. August fortgesetzt.




    Workshop: Verhandlungstraining für Umsetzung Vergütungsregeln – die Premiere am 19.5.

    Beitrag vom 18.05.11

    19.5. 11-12 Uhr: Vergütungsregeln an Tageszeitungen – wie durchsetzen?

    Tipps für das konkrete (Ver-)Handeln individuell und in Gruppen.  Schwerpunkt: Verhandlungstraining. Referentin ist die Journalistin und Trainerin Constanze Hacke.

    Die Teilnahme ist möglich für DJV-Mitglieder und Mitglieder der dju in ver.di.

    Anmeldung unter http://www.journalistenwebinar.de




    Workshop-Tag „Mit Recht gegen Raffkes – Vergütungsregeln jetzt“ am 28. März 2011 – anmelden!

    Beitrag vom 07.02.11

    Die Vergütungsregeln für faire Honorare und Vertragsbedingungen gelten seit dem 1. Februar 2010. Doch ihre Umsetzung wird von vielen Verlagen verschleppt. Grund genug, aktiv zu werden und die Umsetzung anzukurbeln.

    Wie soll das praktisch gehen? Das soll auf einem Workshop-Tag am 28.3. in Köln geklärt werden. Dabei soll es nicht nur um Freie gehen, sondern auch um angestellte Redakteure. Beide Seiten sollen trainiert werden – und zwar auch dazu, gemeinsam in Tageszeitungen für Verbesserungen zu sorgen. Gemeinsam statt einsam.

    Die Tagung wird vom DJV angeboten, ist aber für Kolleginnen und Kollegen aus  DJV und dju in ver.di gleichermaßen offen.

    28. März, „Mit Recht gegen Raffkes – Vergütungsregeln jetzt!“, 11-16.30 Uhr, Kolpinghaus. Ausführlicher Flyer hier (PDF).  Teilnahme ist kostenfrei.

    Hier geht es zur Anmeldung (Programm dort auch noch einmal als HTML).




    Und noch eine gute Nachricht: Madsack Heimatzeitungen wollen Vergütungsregeln umsetzen

    Beitrag vom 21.12.10

    Die Madsack Heimatzeitungen wollen die Vergütungsregeln umsetzen, so jedenfalls eine Aussage der Verlagsgeschäftsführung. Bei den Zeitungen handelt es sich um

    • die Calenberger Zeitung
    • die Nordhannoversche Zeitung
    • der Deister-Anzeiger
    • die Leine-Nachrichten
    • die Leine-Zeitung Garbsen/Seelze
    • die Leine-Zeitung Neustadt/Wunstorf
    • der Anzeiger Burgdorf/Uetze
    • der Anzeiger Lehrte/Sehnde

    Die Tagessätze von Pauschalisten sollen dem Vernehmen nach in Hinblick auf die Steigerungen durch die Vergütungsregeln von 100 Euro auf 110 Euro steigen.




    Die gute Nachricht: Verhandlungen abgeschlossen, Rheinpfalz setzt Vergütungsregeln um

    Beitrag vom 21.12.10

    Nach zahlreichen Verhandlungsrunden und Gesprächen, geführt von der Landesgeschäftsführerin des DJV-Landesverbandes Gisela Schmoldt, haben sich die Rheinpfalz und der DJV jetzt auf Vertragstexte für hauptberufliche freie Journalisten im Print und Bildbereich geeinigt. Dabei wurde vom Verlag die Geltung der Vergütungsregeln an Tageszeitungen, soweit sie bereits verbindliche Honorare vorsehen, anerkannt. Für Bildjournalisten wird die derzeit geltende Vergütungsordnung der Rheinpfalz zu Grunde gelegt. Für die Frage der Weiterverwertung von  Inhalten gelten ebenso die Vergütungsregeln. Vorbildlich war dabei das Zusammenwirken aller hauptberuflichen freien Journalisten im Haus. Auch im Bereich der Bildjournalisten organisierten sich die DJV-Bildjournalisten zusammen mit Bildjournalisten, die in Freelens organisiert sind. Text- und Bild-Freie traten zusammen auf – das galt auch für die Organisationen. Dem Verhandlungsergebnis stimmte daher auch Freelens zu.

    Das Beispiel Rheinpfalz zeigt: Freie sollten sich nicht zu schnell geschlagen geben. Mit guten Argumenten, geführt von Juristen oder anderen Gewerkschaftsvertretern mit entsprechender Verhandlungserfahrung, unterstützt durch die regionalen Journalistenorganisationen und kooperierende Fachverbände, lassen sich auch skeptische Verlagshäuser zur Umsetzung der Vergütungsregeln bewegen.  Eine wichtige Rolle spielte dabei auch eine gemeinsame Mailingliste der Freien, auf der über das Vorgehen und Inhalte diskutiert werden konnte. Am Ende war es aber ganz besonders die nachhaltige Verhandlung dieser Anliegen, die zum Erfolg geführt hat.

    An anderen Zeitungen waren und sind es die Vertreter der regionalen Journalistenorganisationen, die sich für die Umsetzung der Vergütungsregeln einsetzen, sowie die Betriebsräte der Gewerkschaften DJV und dju. Freie sollten sich aber nicht alleine auf Unterstützung von „Außen“ (bzw. „Innen“) verlassen, sondern sich auch selbst zusammenschließen, was – wie das Beispiel Rheinpfalz zeigt – dann auch zum Erfolg führen kann.


    Michael Hirschler




    Die schlechte Nachricht: Rauswurf wegen Einforderung Vergütungsregeln beim Ahlener Tageblatt

    Beitrag vom 21.12.10

    Ein freier Kollege hatte bei Lieferung eines Beitrags auf die Vergügungsregeln hingewiesen. Nur auf dieser Grundlage würde er den Beitrag zur Verfügung stellen. Die Zeitung druckte den Text und zahlte ein Honorar unterhalb der Vergütungsregeln. Als der freie Kollege den Differenzbetrag von sage und schreibe 11,42 Euro einforderte, hieß es: „Die Zusammenarbeit… ist beendet“.

    Die ausführliche Darstellung findet sich jetzt im Internetblog des freien Kollegen. Der DJV-Landesverband wird sich um den Fall kümmern: die Einhaltung der Vergütungsregeln ist keine persönliche Entscheidung eines Redakteurs, sondern wird vom geltenden Urhebervertragsrecht verlangt.




    Gemeinsame Vergütungsregeln: „Verlage wollen’s billig“

    Beitrag vom 05.12.10

    Was können Journalisten tun, damit die Landkarte der gemeinsamen Vergütungsregeln künftig mehr grüne als rote Häkchen zeigt? Das DJV-Medienmagazin <a href=“http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/stellungnahmen-und-meinungen/michael-hirschler-zu-gemeinsamen-verguetungsregeln.html“><em>journalist</em> sprach</a> mit Michael Hirschler, Referent beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV).




    Erste Ergebnisse der Umfrage zu den Allgemeinen Vergütungsregeln für Baden-Württemberg

    Beitrag vom 26.11.10

    STUTTGART (26.11.2010 / DJV-BaWü / PGL) – Anfang Oktober 2010 hat der DJV Baden-Württemberg alle Tageszeitungen in Baden-Württemberg angeschrieben um herauszufinden, wie es mittlerweile mit der Umsetzung der Allgemeinen Vergütungsregeln für Freie aussieht. Noch haben längst nicht alle geantwortet, aber es ergibt sich ein erstes Bild.

    Die erfreuliche Nachricht: Die Allgemeinen Vergütungsregeln haben, so die Ergebnisse der Befragung, bei den Fränkischen Nachrichten, der Ludwigsburger Kreiszeitung und der Nürtinger Zeitung dazu geführt, dass die Honoraretats für Freie aufgestockt worden sind. Nach den Angaben, die von Betriebsräten oder Verlegern gemacht worden sind, betragen die Erhöhungen bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig wird jedoch anscheinend in den Redaktionen strenger darauf geachtet, konkrete Längen für abzugebende Texte zu vereinbaren.

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