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  • STUTTGART (26.11.2010 / DJV-BaWü / PGL) – Anfang Oktober 2010 hat der DJV Baden-Württemberg alle Tageszeitungen in Baden-Württemberg angeschrieben um herauszufinden, wie es mittlerweile mit der Umsetzung der Allgemeinen Vergütungsregeln für Freie aussieht. Noch haben längst nicht alle geantwortet, aber es ergibt sich ein erstes Bild.

    Die erfreuliche Nachricht: Die Allgemeinen Vergütungsregeln haben, so die Ergebnisse der Befragung, bei den Fränkischen Nachrichten, der Ludwigsburger Kreiszeitung und der Nürtinger Zeitung dazu geführt, dass die Honoraretats für Freie aufgestockt worden sind. Nach den Angaben, die von Betriebsräten oder Verlegern gemacht worden sind, betragen die Erhöhungen bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig wird jedoch anscheinend in den Redaktionen strenger darauf geachtet, konkrete Längen für abzugebende Texte zu vereinbaren.

    Bei einigen Blättern berichten freie Kolleginnen und Kollegen auch, dass bereits vor dem Inkrafttreten der Vergütungsregeln höhere als die dort festgelegten Honorare bezahlt worden sind.

    Esslinger Zeitung, Fränkische Nachrichten, Gäubote, Ludwigsburger Kreiszeitung, Nürtinger Zeitung, Teckbote und Verlagshaus Jaumann gaben an, die Vergütungsregeln komplett anzuwenden. Zollern-Alb-Kurier und Rems-Zeitung sagen, dass sie keine Hauptberufler als Freie beschäftigen.

    Teilweise berichten Kolleginnen und Kollegen, dass sie die Bezahlung im Einzelfall durchsetzen müssen. Geprüft wird dabei die Hauptberuflichkeit. Sie ist Voraussetzung für die Bezahlung nach den Allgemeinen Vergütungsregeln. Vorgesehen als Nachweis sind der Besitz eines Presseausweises, die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse oder ein Verdienstnachweis. Üblicherweise wird in den Redaktionen die KSK-Mitgliedschaft herangezogen, so das Ergebnis der Umfrage.

    Hauptberufliche freie Journalistinnen und Journalisten, die nicht nach den Allgemeinen Vergütungsregeln bezahlt werden können dies dem DJV Baden-Württemberg melden.  Nur dann kann die Gewerkschaft konkrete Schritte unternehmen, um bessere Bezahlung durchzusetzen.

    Pia Grund-Ludwig

    Anmerkung der Redaktion „Faire Zeitungshonorare“:  ver.di-Mitglieder wenden sich selbstverständlich bitte an ihren ver.di-Landesbezirk, danke!

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